Merkwürdig; bei der täglichen Ernährung fragt sich kaum:

Enthält meine Nahrung überhaupt vollständiges Eiweiß? Also: Complete Protein Food.

Doch was heißt Complete Protein Food eigentlich?

Complete Protein Food bedeutet: ein natürliches Lebensmittel, das alle essentiellen Aminosäuren enthält – essentiell – komplett!

Das sind genau jene Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb täglich über Nahrung aufnehmen muss.

Neun Stück. Strunzianern lange bekannt!

Fehlt eine davon, gibt´s Funktionseinschränkungen:

  • Für Muskeln
  • Für Hormone
  • Für Enzyme
  • Für Gehirn und Nervensystem

Merken Sie dann in Form eines oder mehrere Symptome – die sind nämlich logisch; bio-logisch!

Die Natur kennt Complete Protein Food seit Millionen Jahren

Vegan

  • Sojabohnen
  • Hülsenfrüchte
  • Hanfsamen
  • Chiasamen
  • Spirulina
  • Algen, Chlorella, Nori

Vegetarisch

  • Eier
  • Quark (verarbeitetes Lebensmittel)
  • Skyr (verarbeitetes Lebensmittel)
  • Joghurt (verarbeitetes Lebensmittel)
  • Käse (verarbeitetes Lebensmittel)

Tierisch

  • Fisch
  • Fleisch
  • Meeresfrüchte

Echte Nahrung.

Und dennoch:

Wir leben zivilisiert. Wir arbeiten. Sitzen. Fahren Auto. Haben Stress.

Und dann -! Muß man sich mal vorstellen, rein vom Lebenssinn her! –

Zu wenig Zeit uns selbst, selbstliebend zu versorgen.

Und so erreichen viele Menschen ihre tägliche Eiweißmenge praktisch kaum noch allein über die Nahrung, weil sie darum gar nicht wissen!

Und das sehen und messen wir täglich in Ihrem Blut!

Wann Eiweißpulver sinnvoll sein kann

Dann, nicht nur bei Streß, Anspannung und bei Muskelaufbau (anabol) ist Eiweiß-pulver sinnvoll.

Wenn schon Eiweißpulver, dann mit hoher biologischer Wertigkeit.

Also mit einem Aminosäureprofil, das der menschliche Körper besonders effizient verwerten kann.

Die normale tägliche Eiweißmenge liegt ungefähr bei:

  • 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht

Bei Training, körperlicher Belastung oder Muskelaufbau häufig:

  • bis ca. 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht

Für die Fettverbrennung:

  • bis ca. 2,2 – 2,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht

Die Verdauungskapazität ist jedoch limitierend!

Wichtig dabei: Hochkonzentriertes Eiweiß sollte die individuelle Verdauungskapazität nicht überschreiten.

Die Magensäure kann pro Mahlzeit nur eine bestimmte Menge Eiweiß in die Aminosäuren aufschlüsseln, die wir dann letztlich aus der Eiweiß-Portion ins Blut aufnehmen.

Häufig liegt dieser Bereich ungefähr bei etwa 30 Gramm Eiweiß pro Portion.

Dann ist die Magensäure „gesättigt“.

Menschen mit erfahrungsgemäß schwacher Verdauung oder zu geringer Magensäureproduktion kennen das:

  • Völlegefühl
  • Druck
  • Müdigkeit nach Eiweißmahlzeiten
  • unangenehme Verdauung

In solchen Fällen kann Betain HCL die Magensäure unterstützen.

Eiweiß wird dadurch oft besser aufgespalten und verwertet.

Indirekt verbessert sich damit auch die tatsächliche biologische Nutzung des aufgenommenen Proteins, denn unverdaute Eiweißreste werden problematisch.

Wenn Eiweiß nicht vollständig verdaut wird

Wird die Verdauungskapazität dauerhaft überschritten, gelangt unvollständig verdautes Eiweiß in den Dickdarm.

Durch Fermentation durch Bakterien entstehen unter anderem Ammoniakverbindungen.

Diese können vergleichsweise die Barriere des Darmes und auch die, der Blut-Hirn-Schranke leicht passieren.

Der Körper reagiert empfindlich auf solche Stoffwechselprodukte.

Ähnlich wie bei Intoxikationen oder auch bei Leaky Gut (löchriger Darm).

Deshalb gilt auch bei Eiweiß:

Gezielt und passend.

Nicht mehr als tatsächlich sinnvoll verarbeitet werden kann.

Eiweiß kann Heißhunger reduzieren.

Aber als Mittel gegen Freßattacken eingesetzt, ist es der falsche Weg!

Dies funktioniert nur begrenzt, eben genau bis zu dem Zeitpunkt, ab dem es Verdauung und Stoffwechsel überlastet.

Nicht alle Kohlenhydrate sind gleich

Und ja richtig erkannt einige der Complete Protein Foods sind kohlehydrat-lastig!

ABER eben nicht in der Form hochverarbeiteter, schnell resorbierbarer Industriekohlenhydrate.

Die Form macht eben den Unterschied, denn hierbei sind die Kohlenhydrate eingebettet in:

  • Ballaststoffe
  • natürliche Pflanzenstrukturen
  • sekundäre Pflanzenstoffe

Also in ein biologisches Gesamtpaket, das vom Körper natürlich verarbeitet wird.

Entscheidend hierbei, es ist keine verarbeitete, isolierte, raffinierte Form von Kohlenhydraten, wie:

  • Zucker
  • Dextrose
  • Weißmehl
  • polierter Reis etc.

Die sind bekannt dafür, den Blutzucker in die Höhe zu jagen und uns Unmengen an Insulin ausschütten zu lassen.

Die Form also, wie sie in der Natur vorkommen ist entscheidend!

Glaubenssätze über Ernährung entstehen früh

Sie erinnern sich an die Theta-Schwingung Ihres Gehirns.

Vom letzten Trimenon der Schwangerschaft bis ungefähr zum sechsten oder siebten Lebensjahr.

In dieser Phase arbeitet das Gehirn wie ein Schwamm.

Es nimmt enorme Mengen an Informationen auf.

Leider:

  • Ungefiltert
  • Unreflektiert

Es gibt in dieser Lebensphase noch keine innere Instanz, die unterscheiden könnte:

  • Das ist sinnvoll
  • Das sollte bleiben
  • Das andere darf gehen

Hier entstehen Glaubenssätze, Prägungen, unbewusste, automatische Programme.

Unsere „Normalität“ eben.

Ganz nach dem alten Jesuiten-Zitat:

„Gebt mir das Kind, und ich zeige Dir den Mann.“

Und genau dort wurden häufig auch die Glaubenssätze über Ernährung angelegt:

  • 3 Mahlzeiten am Tag
  • Pausenbrot
  • Brezel
  • Müsli
  • Cerealien
  • Haferflocken
  • Getreide
  • Mehl
  • Reis
  • Zucker

Gelernt als:

  • Grundnahrungsmittel
  • Sättigungsbeilage
  • Normal halt

Normal für uns Strunzianer jedoch nicht, nur weil „gesellschaftlich häufig“!

Wir wissen um: Genetisch korrekt!

Evolution und moderne Ernährung

Und das menschliche Genom kennt viele dieser modernen Nahrungsmittel evolutionsbiologisch erst seit ungefähr 10.000 bis 15.000 Jahren — seit Sesshaftigkeit, Landwirtschaft und Vorratsspeicherung.

Ein kurzer Augenblick in der Evolution.

Seit dem intensiven Konsum kennt man auch „Zivilisationskrankheiten“!

Deshalb lohnt sich vielleicht die wichtigste Frage überhaupt:

Welche Glaubenssätze über Ernährung tragen Sie noch in sich, die Sie genau zu dem Zustand geführt haben, in dem Sie sich heute befinden?

Und welche davon sind genetisch nicht korrekt und sollten ersetzt werden?

Gesundheit entsteht nicht durch Verzicht

Verzicht jedoch ist vielleicht genau der Denkfehler hierbei!

  • Verzicht
  • Weglassen
  • Sich kasteien
  • Mit Disziplin gegen sich selbst kämpfen

Das ist Negativ-Denken, aus dem Gesundheit nicht nachhaltig entstehen kann.

Siehe Drohmedizin!

Gesundheit entsteht nicht durch negatives Denken oder ständigen Kampf.

Sondern durch das kontinuierliche Auffüllen des Tages mit guten, heilsamen Dingen.

Aus Selbstfürsorge.

Aus Selbstachtung.

Aus Selbstliebe.

  • Genetisch korrekte Kost
  • Bewegung
  • Eiweiß
  • Essenzielle Substanzen
  • Schlaf
  • Ruhe
  • Sonnenlicht
  • Meditation
  • Natur

Und plötzlich geschieht etwas Erstaunliches:

Die anderen Dinge verlieren automatisch ihren Platz.

Durch Dinge, die den Menschen wirklich nähren.

Essentiell.

Natürlich.

Genetisch korrekt!

Bio-logisch!

Sehen und messen wir täglich – immer häufiger…

Privatpraxis dr. med. univ. Dieter Schmidt

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